Für viele Menschen in lebensbedrohlichen Situationen werden unsere Hunde zu Lebensrettern. Als Rettungshund wird ein speziell ausgebildeter Haushund bezeichnet, der eine Rettungshundeprüfung und nach DIN 13050 erfolgreich absolviert hat.
Ein Rettungshund arbeitet immer mit seinem Rettungshundeführer (RHF) zusammen im Rettungshundeteam (RHT). Das Anzeigen der gefundenen Person ist hier sehr wichtig. Auch darf der Hund den Fundplatz nicht verlassen. Eine große Vertrautheit mit seinem Hundeführer und geringe Aggressivität zeichnen Rettungshunde aus.
Der Hund hat dabei drei Verweismöglichkeiten:
Alle mittelgroßen Hunderassen, zwischen Cocker und Schäferhund sind geeignet. Die Verwendung großer Rassen ist nicht durch mangelnde Fähigkeit, sondern vielmehr durch das Körpergewicht nur bedingt gegeben. Der Hundeführer muss unter Umständen beim Umgehen von Hindernissen seinen Hund tragen. Beim Neufundländer könnte dieses schwierig werden.
Wichtig ist bei der Ausbildung nur, dass man sie so früh wie möglich beginnt. Am besten also gleich nachdem man den Welpen bekommen hat (8.-10. Woche). Aber auch die Ausbildung von älteren Hunden (1-2 Jahre) ist kein Problem, man muss halt nur etwas mehr Geduld mitbringen. Im Schnitt dauert Die Ausbildung ca. 2 Jahre bis zur ersten Prüfung. Die Prüfung muss dann jährlich wiederholt werden.
Eine organisierte Einheit von mehreren Teams wird als Rettungshundestaffel (RHS), Rettungshundezug (RHZ) oder biologische Ortung oder Lokalisation (beim THW) bezeichnet. Solche Einheiten werden ausgebildet, geprüft und eingesetzt von verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen wie Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH), DRK, ASB, MHD, den Johannitern, DRV, Technisches Hilfswerk, aber auch bei der Feuerwehr und in "privaten" Staffeln.
Ihre Berater:
Deutsches Rotes Kreuz
Rettungshundestaffel
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