Im Mittelpunkt der Ausbildung mit den Hunden steht die Suche nach vermissten Menschen, das Gerätetraining und die Gehorsamsübungen.
Unsere Staffel trainiert zwei Mal die Woche. Wir treffen uns Montags ab 18.30 Uhr und Samstag ab 13.00 Uhr auf den unterschiedlichsten Übungsgeländen, die uns zur Verfügung gestellt werden.
Aber nicht nur an diesen Tagen trainiert jedes Mitglied mit seinem Hund. Auch in der restlichen Freizeit muss engagiert gearbeitet werden. Hier trainiert der Hundeführer zielorientiert und effektiv mit seinem Hund.
Alle Hundeführer wissen, dass dieses Hobby viel Zeitaufwand bedeutet.
Was sollte ein zukünftiger Rettungshundeführer alles mitbringen?
- Mindest Alter 18 Jahre
- Viel Freizeit und Engagement
- Interesse an einer sinnvollen Aufgabe zusammen mit dem privaten Hund
- Körperlich fit und Belastbar
Ausbildungsinhalte für den Hundeführer:
- Sanitätsausbildung
- Funkausbildung
- Sicherheit im Einsatz
- Schadensbeurteilung/Einsatztaktik
- GPS- Karten- und Kompasskunde
- Abseilen (mit Hund)
- Suchtechnik des Hundes
- Kynologie (Lehre vom Hund)
- Erste Hilfe am Hund
Was sollte ein zukünftiger Rettungshund alles mitbringen?
- Der Hund muss wesensfest und seinem Alter entsprechend folgsam sein
- Der Hund muss sich neugierig sowie aufgeschlossen verhalten und darf keine Aggressivität gegenüber Mensch und Tier zeigen
- Ein ausgeprägter Spieltrieb ist für die Ausbildung des Hundes von großem Vorteil und somit wünschenswert
- Der Hund muss den Eignungstest nach DIN 13050 bestehen
Ausbildungsinhalte für den Hund:
- Suche nach vermissten Menschen
- Gehorsamsarbeit:
- Fuß angeleint und ohne Leine
- Steh
- Sitz
- Platz
- Heranrufen
- Ablegen unter Ablenkung
- Voraussenden oder Detachieren
- Tragen (auch durch eine Fremdperson)
- Gerätearbeit
- über Bretter laufen
- über Leitern (waagerecht und schräg)
- Begehen von glatten und unangenehmen Untergründen
- Überqueren einer Wippe
- durchkriechen von Röhren